16. Oktober 2021

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Aufklärung: Film nimmt Energieverbrauch des Bitcoin ins Visier

Tesla-Chef Elon Musk sorge letzte Woche für enormen Wirbel am Krypto-Markt. Musk teilte mit, dass Tesla doch keine Zahlungen mit der Kryptowährung Bitcoin für seine Elektroautos mehr akzeptieren wolle. Grund sei der hohe Energieverbrauch des Bitcoin. So brachte Tesla den Krypto-Markt mächtig ins Wanken. Die Krypto-Kurse brachen ein. Aus Umweltschutzgründen ist die Entscheidung aber durchaus nachzuvollziehen. Denn mittlerweile verbrauchen Erzeugung und Transaktionen mit dieser digitalen Währung immerhin 0,5 Prozent des gesamten weltweiten Stroms.

Aus gegebenem Anlass hat nun eine Investorengruppe beschlossen, einen Kurzfilm zu beauftragen, der möglichst neutral über die tatsächliche Energiebilanz des Bitcoin berichten soll. Ziel ist es, das momentan ausschließlich negative Medienecho zu Bitcoins im Zusammenhang mit dem gigantischen Stromverbrauch zu beleuchten, wie BTC-Echo berichtet. In erster Linie sind es also Befürworter der Kryptowährungen, die sich als Investoren für den anstehenden Dokumentarfilm gemeldet haben. Dazu gehört unter anderem der Bitcoin-Enthusiast Brad Mills.

Enormer Energieverbrauch des Bitcoin ist unbestritten

Sicherlich will auch der geplante Kurzfilm nicht bestreiten können, dass der Energieverbrauch im Zusammenhang mit dem Schürfen von Bitcoins enorm ist. Vielmehr soll augenscheinlich in dem Dokumentarfilm vor allem der Frage nachgegangen werden, ob es nicht der ebenfalls große Nutzen der Kryptowährung ist, der den Verbrauch der Energie rechtfertigen könnte.

Daher soll es wohl auch ein wesentliches Ziel des Dokumentarfilms sein, unter anderem diesbezüglich aufzuklären. Letztlich will man gegen die Vorstellung vorgehen, dass es sich beim Stromverbrauch für den Bitcoin um reine Energieverschwendung handele. Und dass dank Bitcoin schneller auf umweltfreundliche Stromgewinnung umgestellt werde. Wir dürfen gespannt sein.

Quelle: Die Wirtschaftsnews